Immunsystem in der Schwangerschaft verstehen und stärken

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Autor: Tamara Viktoria, Co-Autoren: Malina B.

CleverMom Schwangerschafts Coaching

Während der Schwangerschaft wird die Abwehr des Immunsystems reguliert, was andernfalls zu einem Abstoßen des ungeborenen Kindes führen würde, da der verbundene Blutkreislauf mit dem Baby zu körperfremden Zellen im mütterlichen Blut führt. Als Folge davon neigt man schneller zu Krankheiten und Infektionen.

Du solltest Dich daher zur Sicherheit von kranken Menschen mit Symptomen wie Fieber, Husten, Schnupfen, Erbrechen, Ausschlägen o.Ä. fernhalten.

Infektionskrankheiten in der Schwangerschaft

Es gibt einige Infektionskrankheiten, die Dein Baby im Mutterleib schädigen können, vor denen Du Dich aber durch eine Impfung gut schützen kannst.

Einige Krankheiten können aber schon durch einen ausreichenden Schutz vorgebeugt werden, weshalb es wichtig ist, diese zu kennen und zusätzlich die Möglichkeiten einer Übertragung.

 

  • Zika-Virus: Das Risiko eine Übertragung besteht in tropischen und subtropischen Ländern, wobei dabei der Hauptüberträger die Gelbfiebermücke darstellt. Teilweise erfolgt die Ansteckung auch durch sexuelle Kontakte von Mensch zu Mensch. Bei einer Infektion in der Schwangerschaft kann es zu schweren Missbildungen im Gehirn des Babys führen, insbesondere wenn die Erkrankung im ersten Trimester erfolgt.

 

  • Borreliose: Über einen Zeckenbiss kannst Du Dich mit Borreliose anstecken, die auch während der Schwangerschaft mit Antibiotika behandelt werden muss. Aktuell gibt es noch keine aussagekräftige Studienlage, inwiefern eine Erkrankung der Mutter auch nachweislich Folgen für das Ungeborene hat. Daher ist ein Schutz vor Zecken, gerade in Risikogebieten unerlässlich. Vorsicht ist jedoch bei der Verwendung von Zeckenmitteln geboten, besser sind Methoden ohne Risiko wie bspw. das Tragen von langer Kleidung.

 

  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME): FSME wird meistens durch Zecken übertragen, kann jedoch durch eine Impfung vor der Schwangerschaft das Risiko reduzieren. Die Erkrankung ist für die Schwangere mit schweren Nebenwirkungen und auch Langzeitfolgen verbunden, daher ist hier ein Schutz unbedingt erforderlich.

 

Welche Medikamente sind erlaubt

Bei kleineren Erkrankungen wie Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen sind die bisher verwendeten Medikamente wie Nasenspray oder Hustensaft nicht erlaubt.

Für eine Linderung ohne Nebenwirkungen für das Baby sorgen die folgenden Dinge:

 

  • Husten: Zwiebelsirup, Brustwickel (Husten), Feuchte Handtücher über der Heizung

 

  • Schnupfen: Zwiebelsäckchen im Schlafzimmer, Brustwickel (Schnupfen), Kamillentee

 

  • Halsschmerzen: Heiße Milch mit Honig, Heiße Zitrone, Brustwickel (Halsschmerzen)

 

Wichtig: Sprich vorher immer mit Deinem Arzt!

Medikamente gehen immer auch auf den kindlichen Blutkreislauf über, weshalb Kosten und Nutzen im Vorfeld entsprechend abgewogen werden müssen.

Nicht immer kann auf den Einsatz verzichtet werden, weshalb es spezielle Präparate gibt, die für den Einsatz in der Schwangerschaft eine Freigabe haben. In jedem Fall solltest Du aber vor der Einnahme Rücksprache mit Deinem behandelnden Arzt halten.

 

Immunsystem stärken in der Schwangerschaft

Um Dein Immunsystem - und damit auch Dein Baby - durch die richtige Ernährung optimal zu stärken, empfehle ich meinen Artikel zur Ernährung in der Schwangerschaft.

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