Geburtsbericht – natürliche Geburt mit dem 1. Kind

Wenn man am wenigsten damit rechnet, dann kündigt sich plötzlich die Geburt an. Nach einer nervenaufreibenden Schwangerschaft war ich mir absolut sicher, dass sich das Babymädchen nun extra viel Zeit lassen würde und auf gar keinen Fall vor oder zum errechneten Entbindungstermin kommen würde. Schon gar nicht, weil ich ihrem Onkel versprochen hatte, dass sie so lange noch im Bauch bleiben würde, bis er aus dem Urlaub zurück ist. Babys haben bereits im Bauch schon das Zepter in der Hand, daher seid gespannt, wann und wie sie sich schlussendlich auf den Weg gemacht hat.

Die Vorfreude auf die Geburt wächst

Es war ein sehr kalter, aber sonniger Morgen an einem Wochenende im Spätsommer. Wie an jedem Tag war ich mit dem Hund zum Gassi gehen auf den Feldern unterwegs. Die kleine Hundedame war mein persönlicher Begleiter während der Schwangerschaft und wich mir nicht von der Seite. Durch sie kam ich täglich zu einer kleinen Runde Sport, was mir wirklich gut tat.

Überraschenderweise war ich immer noch sehr gut zu Fuß, auch wenn ich bereits in der 40.SSW war und der Bauch an der einen oder anderen Stelle schon recht unangenehm drückte. Der lange, warme Sommer hatte seine Spuren in der Natur hinterlassen und ich beobachtete aus der Ferne eine Rehfamilie beim morgendlichen Grasen. Ich freute mich, dass nach dieser langen und anstrengenden Reise uns nur noch wenige Tage trennten, ehe wir uns endlich kennenlernen würden. Ich hing noch etwas meinen Gedanken nach und genoss die Ruhe um mich herum, ohne zu ahnen, dass die Geburt in Wahrheit nicht mehr lange auf sich warten lassen würde.

4 Wochen vor der natürlichen Geburt

Der Entbindungstermin rückt näher

Da der ET näher rückte, wurde ich in den vergangenen Tagen auch häufiger gefragt, ob es denn langsam schon losgehen würde, sich der Bauch bereits gesenkt hätte oder irgendwelche Zeichen von mir bemerkt werden würden. Ich war jedoch der felsenfesten Überzeugung, dass das Babymädchen noch eine sehr lange Zeit auf sich warten lassen würde.

Meine Schwangerschaft war nicht ganz komplikationslos verlaufen. So setzten bei mir ab der 26. SSW vorzeitigen Wehen ein, die zu einer Verkürzung des Gebärmutterhalses führten und kämpfte deswegen lange Wochen mit den Ärzten darum, eine drohende Frühgeburt zu verhindern. Ich war zu diesem Zeitpunkt froh um jeden Tag, den sie noch in meinem Bauch verbringen konnte. Keiner hätte für möglich gehalten, dass wir das tatsächlich bis zum Schluss gemeinsam durchstehen würden. Jetzt, da ich sie herbeisehnte, würde sie sich dann wahrscheinlich alle Zeit der Welt lassen. Ja, Babys haben bereits vor der Geburt schon ihren eigenen Kopf 😊

Der Abend vor der Geburt

Wir waren an diesem Tag bei den Nachbarn zum Abendessen eingeladen. Kurz vor dem Gehen war ich zur Sicherheit noch einmal auf der Toilette (für Schwangere nichts ungewöhnliches, schon gar nicht in diesem Stadium) und entdeckte in meiner Unterhose eine leichte hellrote Schleimabsonderung, die mit dünnen blutigen Schlieren durchzogen war. Ich identifizierte das als den Abgang des Schleimpfropfs. Normalerweise ist das ein Zeichen dafür, dass die Geburt bald losgeht, doch vom Abgang bis zu den ersten Wehen können trotzdem noch Tage vergehen.

Da ich mir so sicher war, dass ich bis zur Entbindung noch alle Zeit der Welt haben würde, brachte mich selbst das nicht aus der Ruhe. Meinem Mann erzählte ich erst einmal nichts von dieser Beobachtung, denn er hatte sich während der Schwangerschaft schon genug Sorgen um mich und unser Baby machen müssen, sodass ich ihn hier nicht unnötig verunsichern wollte. Daher machten wir uns dann gut gelaunt auf den Weg zu unseren Nachbarn.

Wir hatten einen wunderschönen Abend und ich fühlte mich einfach nur wunderbar. Ich vergaß dabei auch völlig, dass sich mein Körper im Hintergrund offenbar schon bereit machte. Der Mietvertrag für den Auszug des Babys war ja quasi schon gekündigt 😉 Zu diesem Zeitpunkt hätte ich nie für möglich gehalten, dass es ein paar Stunden später dann auch schon losgehen würde.

2 Uhr in der Nacht – die Wehen setzen ein

Wir hatten uns irgendwann gegen Mitternacht dann nach Hause verabschiedet und ich fiel vor Müdigkeit auch direkt in mein Bett. Ich weiß noch, dass ich zu meiner Überraschung relativ schnell einschlafen konnte, was in der letzten Zeit eher eine Seltenheit war. So gegen 2 Uhr in der Früh wachte ich plötzlich auf und bemerkte, dass in meinem Körper gerade etwas passierte. Ein starkes Ziehen begann sich in meinem Rücken auszubreiten und führte bis hinunter in die Gebärmutter. Es war eine anrollende Wehe, die mich geweckt hatte. Ich spürte, dass es sich dieses Mal nicht um Übungswehen handelte, sondern mein Körper mir damit signalisieren wollte: Jetzt geht es los.

Das war der Moment, auf den ich so lange hingearbeitet hatte. Der Marathon am Ende einer langen Reise. Eine Woge der Glückseligkeit durchströmte mich und ich freute mich bereits jetzt  auf die letzte Etappe bis zum Kennenlernen von meinem Babymädchen.

Ich ruhte völlig in mir und atmete mich die nächsten Stunden von Welle zu Welle. Die Wehen kamen noch unregelmäßig und waren gut auszuhalten, doch ich spürte, dass die Intensität stetig zunahm und auch die Abstände langsam kürzer wurden. Trotz der kurzen Schlafphase war ich voller Kraft und fokussierte mich auf die Wellen, die kommend und gehend durch meinen Körper zogen.

8 Uhr – die letzten Vorbereitungen vor der Geburt

Gegen 8 Uhr am Morgen weckte ich dann meinen Mann, der immer noch ahnungslos und schlafend neben mir lag. Ich war überrascht, dass er bis dahin absolut nichts mitbekommen hatte. Zuerst wollte er noch nicht so recht wach werden, als ich die drei magischen Worte zu ihm sagte: Es geht los.

Er schreckte mit einem heftigen Ruck hoch und schaute mich mit weit aufgerissenen Augen an. Bist Du sicher, so richtig los…, jetzt….? Nachdem er den ersten Schreck verdaut hatte, rappelte er sich auf und fragte, was denn nun zu tun sei. Ich bemerkte seine Nervosität und versuchte ihn so gut es ging zu beruhigen. Da wir die Hoffnung auf ein Familienzimmer hatten, in dem wir alle zusammen die ersten Tage im Krankenhaus verbringen können, musste unser Hund in der Zwischenzeit bei seinen Eltern Unterschlupf finden. So packten wir für sie schnell noch ein paar Sachen zusammen und er machte sich auf den Weg mit ihr.

In der Zwischenzeit hatte ich den Drang, noch einmal alles aufzuräumen und sauber zu machen. So arbeitete ich mich zwischen den Wellen Stück für Stück durch die Wohnung. Von außen betrachtet sah dieses Unterfangen sicherlich lustig aus, doch ich spürte, dass ich das vor der Fahrt in die Klinik auf jeden Fall noch erledigen musste. Vermutlich hätte mein Mann dafür nicht so viel Verständnis gehabt, wenn er mich so gesehen hätte, daher nutzte ich die Zeit, in der er nicht da war.

Da ich nicht wusste, wie lange dieser Tag noch werden würde, wollte ich sicherheitshalber noch schnell unter die Dusche springen. Das Wasser entspannte mich für einen kurzen Moment, doch die Wärme zeigte gleichzeitig ihre Wirkung und die Wehen wurden deutlich stärker. Ich sammelte die letzten Dinge für die Kliniktasche zusammen und war dann eine Stunde später bereits abfahrbereit.

9 Uhr – auf dem Weg in die Geburtsklinik

Fast gleichzeitig traf mein Mann wieder Zuhause ein. Ich wollte unter keinen Umständen zu früh in die Klinik fahren, um im schlimmsten Fall vielleicht sogar wieder nach Hause geschickt zu werden. Daher versuchte im Auf- und Abgehen noch etwas Zeit verstreichen zu lassen. In der Zwischenzeit telefonierte mein Mann mit dem Kreißsaal, um uns einerseits schon anzumelden und andererseits gleich prüfen zu können, ob aktuell auch genug Kapazitäten waren, um dort entbinden zu können.

Gerade über die geburtenstarken Sommermonate kommt es immer wieder vor, dass die Geburtsstationen überfüllt sind und die Frauen auf andere, weiter entlegene Krankenhäuser ausweichen müssen. Da die Wehen bereits alle 3-5 Minuten kam und vor Ort auch Platz vorhanden wäre, sagten sie uns, dass wir uns dann langsam auf den Weg machen könnten.

Meine Wunschklinik lag ca. 20 Autominuten entfernt, doch die Straßen waren frei und wir kamen gut vorwärts. Ich arbeitete mich weiter durch die Wehen und meinem Mann entging nicht, dass ich plötzlich sehr viel häufiger atmen musste. Gleichzeitig wurden auch die Pausen zwischen den Wehen kürzer. Inzwischen kamen sie schon in Abständen von 2-3 Minuten, zwischendurch fast ohne Unterbrechung. Ein wahrer Wehensturm durchzog meinen Körper, als wir in der Klinik ankamen. Ich glaube meinem Mann kam diese Fahrt endlos vor und er hatte Sorge, dass wir es vielleicht nicht mehr rechtzeitig schaffen würden. Ich spürte aber, dass ich das Baby auf keinen Fall im Auto bekommen würde, da mein Körper einfach noch nicht bereit war.

10 Uhr – die Eröffnungsphase hat begonnen

Dort angekommen wollte die Hebamme gemäß Ablaufplan erst einmal ein CTG schreiben lassen. Sie versuchte mit mir zu sprechen, während ich damit beschäftigt war, gegen die nächste Wehe zu atmen. Ich war meinem Mann unglaublich dankbar, dass er das Gespräch für mich übernahm. Als sie hörte, dass die Wehen bereits alle 1-2 Minuten kamen, änderte sie ihren Plan und brachte uns direkt in ein kleines Zimmer im Kreißsaalbereich.

Bei einer ersten Untersuchung war der Muttermund bereits auf 4cm geöffnet, doch die Position des Babys sorgte dafür, dass die Wehen zwar sehr heftig waren, aber das Geburtsgeschehe trotzdem nicht vorangetrieben wurde. Ursache war, dass das Köpfchen nicht direkt auf dem Muttermund lag, sondern etwas weiter vorne bereits nach unten drückte.
Im Vierfüßlerstand nach vorne gebeugt, versuchten wir das Baby noch einmal etwas zurückzuholen, sodass es im nächsten Anlauf dann mit dem Kopf direkt auf dem Muttermund liegen würde.

So hangelte ich mich die nächsten Stunden von Wehe zu Wehe. Da ich kaum Pausen dazwischen hatte, kam ich langsam aber sicher an meine Grenzen. Mein Mann unterstützte mich tatkräftig, indem er meinen Rücken massierte, knetete und mich anfeuerte.

Dazwischen kümmerte er sich nicht nur um die ganzen Unterlagen, sondern organisierte zu meiner Freude auch kurzerhand noch ein Familienzimmer. Das bedeutete, dass er die ersten Tage mit uns in der Klinik übernachten konnte und nicht zwischendurch nach Hause fahren musste. Das gab mir zusätzlich Anschub und ich war voll motiviert, die kleine Dame noch am selben Tag in den Armen halten zu können.

14 Uhr – die Wehen werden stärker

Da ich mich inzwischen seit über 12 Stunden durch die Wehen arbeitete, waren meine Kräfte ab einem gewissen Zeitpunkt dann wirklich aufgebraucht. Ich benötigte dringend eine Pause, auch wenn ich mit meiner Atemtechnik ganz gut durch diese Phase gekommen war. Ohne Unterbrechung kann man so einen Wehensturm dann aber trotz allem nicht unendlich lange aushalten. Leider hatte sich in der Zwischenzeit, nichts am Befund des Muttermundes geändert. Um die Geburt weiter in Gang zu halten bot mir die Hebamme eine PDA an. Während der Schwangerschaft konnte ich mir nicht vorstellen so eine Unterstützung in Anspruch zu nehmen, doch mit ihrer Erklärung, dass ich schließlich für die Pressphase auch noch Kräfte benötigen würde, willigte ich ein.

Für den Eingriff wurde ich in einen der Kreißsäle gebracht. Die Wehen kamen mit so einer Wucht und fast ohne Pause, dass die Anästhesistin ihre liebe Not hatte. Für das Setzen der Nadel musste ich nach vorne gebeugt und ruhig auf der Bettkante sitzen, was mit den anhaltenden Wehen in dieser Position kaum schaffbar war. Sie war sehr einfühlsam und hatte das richtige Gespür, denn kaum konnte ich mich für einen kurzen Moment entspannen, saß die Nadel bereits zielsicher.

Nach ungefähr 20 Minuten entfaltete das Medikament seine volle Wirkung und es stelle sich plötzlich eine angenehme Ruhe in meinem Körper ein. Da ich unter den Wehen sehr in mich gekehrt und nur auf die Atmung konzentriert war, konnte ich jetzt auch endlich wieder meinen Mann neben mir wahrnehmen. Er hatte in den letzten Stunden wirklich alles gegeben, um mir diese Phase so angenehm wie möglich zu machen, daher war er sichtlich erschöpft und froh, über diese kurze Auszeit.

15 Uhr – auf dem Weg in den Kreißsaal

Nachdem ich ein bisschen ausruhen konnte, kamen auch schnell meine Lebensgeister zurück und ich fing mit meinem Mann schon wieder an zu scherzen und lachen. Als die Hebamme das nächste Mal zur Kontrolle kam, war der Muttermund fast vollständig geöffnet. Sie konnte sogar schon den Kopf im Becken sehen, weshalb sie mich fragte, ob ich auch einen Blick darauf werfen möchte. Ich bekam einen Spiegel in die Hand und konnte tatsächlich einen dunklen Haarschopf erkennen. Das spornte mich zusätzlich an und in diesem Moment realisierte ich erst so richtig, dass wir heute noch Eltern werden würden. Unsere Vorfreude stieg ins Unermessliche.

Leider durfte ich mit der PDA nicht mehr in die Wanne, was im Vorfeld mein großer Wunsch für die Geburt gewesen war. Meine linke untere Körperhälfte war weitgehend stillgelegt, daher konnte ich auch erst einmal nur auf dem Kreißsaalbett liegen.

Während der ersten Presswehe kontrollierte die Hebamme das CTG und zeitgleich platze die Fruchtblase. Das grünliche Wasser signalisierte, dass das Baby schon ziemlich im Stress war. Zeitgleich gingen plötzlich die Herztöne nach unten und sie bekam einen besorgten Gesichtsausdruck. Sie rief direkt nach der Oberärztin und diese schaute sich die Entwicklung unter der nächsten Presswehe an. Die Ruhe, die bis dahin von allen ausgestrahlt wurde, fand ein jähes Ende, als sie scharf und bestimmt sagte: Die Kleine muss SOFORT raus.

Die Geburt – es wird hektisch

Innerhalb weniger Sekunden war der Raum voll mit Ärzten, Schwestern und Hebammen. Geschickt und mit flinken Griffen waren alle notwendigen Vorbereitungen getroffen. Mein Mann hielt meine Hand und versuchte seine Angst um mich und das Baby zu verbergen. In seinem Blick erkannte ich aber, wie es wirklich in ihm aussah. Meine Gedanken waren hingegen nur beim Baby und ich war konzentriert auf die Anweisungen, die ich gleich bekommen würde.

Währenddessen setzte die Oberärztin die Saugglocke an, ein weiterer Arzt hielt mein linkes Bein, das ich durch die PDA ja nicht mehr selbst steuern konnte. Durch die raschen Umbauarbeiten zeigte der Wehenschreiber nichts mehr an, sodass nur ich spüren konnte, wann die nächste Wehe im Anrollen war. Da die PDA nicht mittig saß, konnte ich im rechten Unterbauch immer noch etwas spüren. Ich gab die Info an die Runde und bekam die Anweisung zu pressen. Auch wenn die letzten Stunden richtig anstrengend gewesen waren, entwickelte ich plötzlich eine Kraft, von der ich vorher nie wusste, dass sie in mir war.

Nach einer kurzen Pause kam direkt die nächste Wehe und mit ihr wurde bereits der Kopf geboren. Die dritte Wehe hatte sehr viel weniger Intensität als die beiden anderen, doch reichte sie mit etwas  Unterstützung doch noch aus, dass die Kleine auf die Welt kam. Das war für sie zeitgleich ein richtiger Marathon durch den Geburtskanal. Ich musste auch erst einen Moment innehalten, ehe ich realisierte, dass ich es geschafft hatte. Wir hatten es geschafft.

16 Uhr – ist das Baby am Leben?

Trotz der Anspannung der letzten Stunden waren meine Sinne immer noch scharf gestellt und ich bemerkte direkt, dass mein Baby keinen Ton von sich gab und sich auch nicht bewegte. Sie lag zwischen meinen Beinen auf dem Bett, blau und regungslos. Mich durchfuhr eine Angst, die ich zuvor noch nie gefühlt hatte. Ich bekam Panik und versuchte mich irgendwie aufzurichten, doch meine taube linke Körperhälfte verhinderte das. Am Blick der Ärztin konnte ich nicht erkennen, ob es ein Problem gab, sie überhaupt am Leben war. Ich war für einen Moment fast ohnmächtig, schaute meinen Mann an und auch ihm stand die Angst ins Gesicht geschrieben.

Sollte es das gewesen sein? All die Bemühungen während der Schwangerschaft, die Sorgen um das Ungeborene, die Anstrengungen unter der Geburt und am Ende wäre alles umsonst gewesen.

Die Ärztin untersuchte inzwischen mein Baby und gab direkt Entwarnung. Sie atmet und das Herz schlug auch völlig normal. Die rasante Geburt war einfach zu viel für sie gewesen und entsprechend erschöpft sei sie deswegen. Ich war noch immer wie im Nebel und konnte kaum atmen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit reichte sie mir mein Baby und ich konnte sie das erste Mal in den Armen halten. Sie war sehr viel kleiner als erwartet, schaute mich aber mit großen Augen an, als ich sie eng an meine Brust drückte. Ich wurde noch gefragt, welchen Namen sie denn hätte, doch in diesem Moment fiel die ganze Anspannung von mir ab und ich fing einfach nur fürchterlich an zu weinen.

Die ersten Stunden nach der Geburt

Alles was sich über die letzten Wochen und Monate angestaut hatte, fiel plötzlich von mir ab. Diese Sorgen, ob es ihr gut geht, die Ängste vor einer drohenden Frühgeburt, die vielen Arztbesuche mit der Ungewissheit, ob sich der Befund doch wieder verschlechtert hatte. All das ergoss sich in Form von Tränen in diesem Augenblick.

Auf mir lag währenddessen mucksmäuschenstill dieses kleine zarte Geschöpf. Ich glaube sie war auch froh, endlich angekommen zu sein. Nach einer kurzen Erholungsphase war sie sogar schon in der Lage die ersten Versuche an der Brust zu wagen. Zu meiner Erleichterung klappte das sofort und ich konnte mich das erste Mal an diesem Tag entspannt zurücklehnen. Ich schaute meinen Mann an, der seinen Blick nicht mehr vom Baby abwenden konnte. Man sah ihm die Sorgen der letzten Stunden deutlich an. Er küsste mich zärtlich und sagte: Danke, dass Du mir so eine wundervolle Tochter geschenkt hast.

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2 Kommentare

  1. M
    Veröffentlich von Maria am 9. Dezember 2020 um 13:59

    Oh wie schön und rührend! <3

    • Veröffentlich von Tamara von CleverMom am 9. Dezember 2020 um 19:46

      Vielen lieben Dank 🙂

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